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9.3.2012 Wilzing  /  Anzahl der Besuche12960

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Svatý Jan pod Skalou 11, 266 01 Beroun

GPS: 49° 58' 09" N   14° 08' 04" E    Suche Route
         49.9691547666667  49.9691547666667

Tel.: 311 672 115 / E-mail

SVATY JAN POD SKALOU ist eine der malerischen Gemeinden im Naturschutzgebiet Český Kras. Man kann im Dorf nicht nur viele Natursehenswürdigkeiten, sondern auch eine ganze Reihe von den historischen Denkmälern finden. Die Geschichte des Ortes beginnt im 9. Jahrhundert, als sich der Sage nach, der erste tschechische christliche Einsiedler Ivan in einer Felsenhöhle ansiedelte. HL. IWAN - LEGENDE - Der Einsiedler Ivan, hier als der Heilige verehrt, lebte in den hiesigen Travertinhöhlen, die bis heute erhalten sind. Ivan war Sohn des slawischen Fürstes Gostimysl. Er sehnte sich nach christlicher Vollkommenheit. Er entsagte den weltlichen Freuden und entfernte sich in diese ruhige Gegend, in der er 42 Jahre gelebt hat. Man sagt, Gott hat ihm eine Hirschkuh herabgesen-det, damit er sich mit ihrer Milch ernähren könne. In der Felshöhle wurde aber Ivan von bösen Geistern in Versuchung geführt, so dass er sich entschied, von hier fortzugehen. Beim Weggehen hat sich der Hl. Johannes der Täufer auf dem Hügel vor dem Felsen offenbart. Er hat Ivan ein Holzkreuz gegeben, mit dem Ivan die bösen Dämonen aus seiner Höhle vertreiben konnte. Die Sage erzählt weiter über das Treffen des Einsiedlers Ivan mit dem tschechischen Fürst Borivoj. Er hatte bei der Hetze auf einen Bär Ivans Reh angeschossen. Das verletzte Reh hat den Fürst dann bis vor Ivans Höhle geführt. So hat Borivoj Ivan gefunden und es tat ihm sehr leid, dass er Ivans Nährungsquelle erschossen hatte. Borivoj lud also Ivan zu seiner Burg Tetin ein und bot ihm zugleich an, zusammen mit Ihm in der Burg zu wohnen. Ivan wollte aber zurück in seine Einsamkeit. Vor seinem Tod hat Ivan folgende Botschaft vom Hl. Johannes der Täufer zum Fürst gesprochen: „Gott hat dir über den Hl. Johannes der Täufer befohlen, dass du nach meinem Tode diesen Ort als eine Kirche zu Ehre der Hl. Maria und des Hl. Kreuzes einweihest, aber den Hl. Johannes den Schutzheiligen nennen sollst.“ Nach der Sage hat hier Fürst Borivoj wirklich eine Kapelle erbauen lassen, die im 11. Jahrhundert unter die Verwaltung des Ostrov-Klosters gekommen ist.

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